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Mittwoch, 30. Mai 2018

Gedichte. Wir brauchen viel viel mehr Gedichte.

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Montag, 9. August 2010

Vorbeikreisende Welten, keine Luft, abendlang wird es.

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Sonntag, 14. Februar 2010

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Montag, 21. September 2009

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Donnerstag, 16. Juli 2009

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Sonntag, 3. Mai 2009

"Alter, isste noch MacDonalds, jetzt?"

"Ist egal, Alter, kannst Du ruhig essen. Is kein Schwein. Is Rind."

"Ich glaub da sowieso nich dran. Das is in Spanien oder so."

"Aus Mexiko. Die is aber jetzt hier. Die Grippe. In Deutschland. Mitm Flugzeug."

"Is doch egal. Wir sind in Baden-Württemberg."

"Baden-Württemberg is in Deutschland, du Hirni."

"Weiß ich doch, weiß ich doch."

"Nee, weißt du nich, Mann."

"Na gut. Ich mein nur, bis hierhin kommt die nicht."

"Die Schweine fliegen. Also, nicht direkt, nicht selber. Das Virus fliegt."

"Alter. Mir ist schlecht. Hör auf."

"Alter, ich sags ja bloß."

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Samstag, 11. Oktober 2008
Capitano Clemente (32)

"Sandoch'khan, he!" rief Miranda zu dem jungen Mann herüber, der schon eine Ewigkeit über die Reling auf's Wasser starrte. "Jetzt reicht's!"

Sandoch'khan fuhr zusammen.

"Woran denkst du? Eine Dublone für deine Gedanken. Nicht, dass ich eine Dublone hätte."

Sandoch'khan drehte sich um. "Ich denke an zu Hause. Wir sind jetzt schon so lange unterwegs. Vielleicht kommen wir zu spät. Ich habe Angst. Vielleicht ist alles umsonst."

"Das wissen wir nicht! Und solange wir es nicht wissen, machen wir weiter. Ganz einfach." Miranda ließ das Steuerrad einmal herumschnurren und fixierte einen Punkt am Horizont.

"Das sagst du so daher, oder? Um mich zu trösten. Die Inselgärten. Wie schnell der Mond über den Inselgärten aufgeht. Plötzlich steht er rund und groß, als hätte es nie des Tages Hitze und Helle gegeben. Der Duft der wilden Mangos, der Lotusblüten, der Binsen!" Er wischte sich mit dem Ärmel über die Augen. "Ich habe Angst, dass das, was ich wiederfinde, etwas anderes sein wird als das, was ich verloren habe."

Miranda schüttelte den Kopf. "Nichts bleibt, wie es ist. Nichts auf der Welt. Außer der Dummheit der Menschen und Granitstein."

Sandoch'khan schaute sie bewundernd an. "Jetzt klingst du wie ein Weiser von Wundubar, Miranda!"

Miranda schniefte durch die Nase. "Wohl eher wie ein schmalziger Balladensänger am Samstagabend in der letzten Hafenkneipe. Aber macht nichts, mein Junge. Das wird schon."

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Freitag, 3. August 2007
die sehnsucht des capitano clemente (31)

das messer schnellte mit einem sanften pflupp in den hölzernen stützbalken, um dann laut schnarrend nachzufedern.

"hör endlich auf damit!" capitano ochsenfrosch durchmaß mit großen schritten die kajüte. "die messerwerferei kannst du dir für später aufheben!"

er wischte sich seinen fast kahlen schädel (drei haare noch spannten sich von ohr zu ohr). "wir müssten sie längst eingeholt haben. wenigstens sehen müssten wir sie! ...mit ihrer lächerlichen jolle."

ein weiteres messer sirrte ins holz.

"es ist, als ob sie vom horizont verschwunden wären... ich verstehe das nicht." capitano ochsenfrosch zog ein großes schmutziges spitzentaschentuch aus dem ärmel und versuchte, sich die schweißigen hände trocken zu reiben. warum nur waren seine hände immer feucht, fragte er sich und entschied, das nächste mal, wenn er in alexandria wäre, seine hände von einer zauberin besprechen zu lassen.

"unsere zeit wird kommen", flüsterte heiser der mann, der nur der messerwerfer genannt wurde und warf sein letztes messer für diesen abend.

es traf genau ins ziel.

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Mittwoch, 1. August 2007

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wir lagen vor madagaskar und hatten die pest an bord.

(just scheu, 1934)

wir lagen vor abfahrt goslar und hatten ein fest im ford.

(werner, ?)

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