andersneu



hallo, ich wollte nur sagen, also, ich bin das opfer. also, ich wärs gewesen. uh. tut mir leid.




[dramatischer einsatz IV, verfehlt]

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berentzen appel in der scheune, buttons und stulpen, niemals den kragen so hochgebügelt tragen wie silke aus der zehnten, selbstdrehen & trampen, entenschuhe.

berentzen appel fand ich eklig, meinen button (SCHULE IST DOOF!) musste ich gleich wieder zu hause abgeben, die stulpen über die jeans zu kriegen war entsetzlich nervig, silke aus der zehnten wäre auch ohne hochgebügelten kragen dumm wie bohnenstroh gewesen, selbstdrehen konnte ich gar nicht, zum trampen war ich zu ängstlich, die entenschuhe durfte ich nur kaufen, weil sie so solide verarbeitet waren.

[alles alter käse, aber neulich wirklich wahnsinnig mit d. gelacht, als uns die mädchen mit den bürsten wieder einfielen. es gab eine gruppe von mädchen, so 15, 16 jahre alt, die in ihrer vorderen jeansjackentasche immer eine kleine bürste trug und bei jeder gelegenheit ihr dauergewelltes haar striegelte. wo sind sie nur hin.]

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[haha. genau dieses bild hat es in den jahreskalender unserer volksbank geschafft. der kalender portraitiert die ortschaften der region, und mein dörfle ist mit diesem bild vertreten. hinter der berosten ecke wohne ganz genau ich, und die rosen habe ganz genau ich gepflanzt (ich, ich, ich!). leider ist noch eine betrübliche notiz anzufügen: die rose ist vom dixi. dixi ist so etwas wie real, und eigentlich ist es eine schande, daneben haben wir nämlich köstliche historische rosen von manufactum gepflanzt. welche nach vier jahren immer noch nicht über hüfthöhe heraus gekommen sind, und, sobald erblüht, sofort von heerscharen von läusen, milben, käfern und anderem gesockse aufgefressen werden: es gibt sie noch, die guten dinge. nur die dixirose besteht mit garadezu lächerlichem aufsteigerehrgeiz.]

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abendhimmel in blauen tarnfarben, stadtlichter reflektierend. daran muss ich mich gewöhnen. die suppe bleibt unterm deckel, mein staunen beim durchfliegen der wolkendecke, die sonne. aber auf dem boden keine spaziergänge nach sechzehn uhr.

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ludger gefällt mir nicht, wenn er so heiter ist.



[dramatischer einsatz III]

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während sich im osten grau die wolken ballen, sich stellenweise ins schwarze verknäulen, glüht im westen niedrig die sonne. sie hat noch einen kleinen blauen fleck um sich. feuchte luft, kein wind, wir liegen knapp vor schnee.

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a.: wie schön, dich hier zu haben! du trinkst doch einen tee mit uns?

helene: vielen dank. gerne.

b.: ich schau gleich mal nach dem tee!

a.: b., schaust du mal nach dem tee?

b.: ich eile! ich eile!

a.: wir trinken immer tee! oh, ich habe dich gar nicht gefragt, vielleicht möchtest du lieber kaffee?

h.: nein, nein, das ist schon in ordnung, ich mag tee.

a.: wir trinken immer tee.

b.: möchtest du darjeeling? wir haben aber auch ceylon!

a.: vielleicht möchtest du doch lieber kaffee?

b.: wir haben auch earl grey!

a.: für den herbst! earl grey!

h.: vielen dank, ich trinke gerne tee.

a.: aber nimm die blaue kanne! die von der töpferin!

b.: die von töpferin c. oder die von töpferin d.?

a.: die von töpferin c. natürlich!

b.: wir kennen töpferin c. persönlich. schon lange!

a.: seit jahren! jetzt macht sie auch objekte. aber auch teekannen. damit hat sie sich einen namen gemacht.

b.: wir haben lange überlegt, welche tülle wir wählen. sie hatte uns eine tropffreie versprochen.

a.: ...aber die tropfte dann trotzdem.

b.: da haben wir sie zurück gebracht.

a.: schau doch mal nach dem wasser. ich glaube, es kocht jetzt.

b.: ich eile, ich eile!

a.: eigentlich haben wir noch eine teekanne von töpferin c. für ganz feine anlässe.

b.: die tropft aber auch.

a.: ...das wasser kocht! das wasser kocht!

die tochter von a. und b. betritt mit einem schal vermummt das zimmer.

tochter: ich glaube, ich bekomme eine erkältung. ich muss mir einen tee machen.

a.: ja, mach dir doch einen tee! kamille, pfefferminz, fenchel...ich meine, wir haben auch noch etwas mit eukalyptus!

b.: aber nimm die braune kanne!

t.: nee, die tropft.

a. und b.: du nimmst die braune! die ist für kräutertee!

b.: wo ist denn die braune?

a.: neulich habe ich sie noch gesehen, du hast dir doch neulich erst einen hopfentee gemacht!

b.: stimmt, wo ist sie denn?

t.: hier ist sie ja. lasst mich mal an den wasserkocher.

b.: eben hat es gekocht!

a.: vorsicht, heiss!

b.: ich stelle ihn dir noch einmal an.

t.: kocht es schon?

b.: sofort, gleich kocht es.

a.: das geht schnell!

b.: wir haben ja immer noch unseren alten wasserkocher aus der alten wohnung.

a.: der hat den umzug mitgemacht.

b.: der muss mal wieder entkalkt werden.

a.: essig, essig.

b.: jetzt kocht es!

a.: das geht schnell!

die tochter giesst wasser in die kanne und schlurft aus dem zimmer. b. giesst das wasser für unseren tee auf, und wir setzen uns.

b.: jetzt aber!

a.: möchtest du braunen zucker oder honig?

b.: der honig ist kontrolliert.

a.: wir haben auch industriezucker.

b.: du musst unbedingt mal braunen zucker probieren!

a.: vielleicht möchte helene lieber industriezucker.

b.: helene, kennst du braunen zucker?

h.: vielen dank, ich kenne braunen zucker.

a. und b.: wir nehmen gerne braunen zucker.

a.: obwohl....

b.: ....er hat schon einen starken eigengeschmack. damit muss man leben.

a.: helene kennt sich ja richtig aus.

b.: hoffentlich magst du darjeeling. ist auch kontrollierter.

a.: beim dm gibt es auch kontrollierten. ich mochte ihn dann aber doch nicht kaufen.

b.: was dürfen wir dir für eine leckerei anbieten?

a.: wir haben schnecken von der neuen öko-bäckerei am bahnhof, aber ich habe sie gestern gekauft. sie sind also nicht mehr ganz frisch.

b.: oder ein käsebrot? manchmal habe ich auch so richtig lust auf etwas salziges!

a.: wir haben auch noch hutzelkekse.

b.: die hutzelkekse von tante helga!

a.: die sind aber auch schon älter!

b.: das macht nichts! hutzelkekse! ich hole sie, ich eile, ich eile!

a.: dann schau doch gleich mal nach dem tee! der müsste jetzt bald soweit sein!

b.: der tee! den hätte ich jetzt fast vergessen!

a.: b. isst gerne hutzelkekse. er ist aber der einzige in der familie, der sie mag. du musst sie nicht essen.

h.: vielen dank, ich würde gerne eine schnecke probieren.

a.: nimm doch etwas marmelade dazu! ich weiss leider auch nicht, wie die schnecken schmecken, es ist ja ein neuer bäcker.

während a. und ich auf die rückkehr b.s warten, passiert das unglaubliche. die teekanne zerspringt mit einem KNACK.

a.: die kanne!

b.: die kanne, die kanne!

h.: die kanne!

a.: die teekanne!

b.: gesprungen!

a.: ich habe es gehört!

b.: gesprungen!



[was sie nie über äthiopische kaffeerituale gutbürgerliches teetrinken wissen wollten.]

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- musik hören
- lesen
- mit dem fahrrad rumfahren
- online-fussball
- faulenzen


[ich habe die hobbies eines dicken vierzehnjährigen jungens.]

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tief, tief unter der erde im kellergeschoss in der zooabteilung des karstadt im wedding: die prinzessin von burundi (für EUR 3,50).

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es ist mir ja fast peinlich, aber diese sich sanft wiegenden pinguine im ilona-clip finde ich sooooo niedlich. und dieser tolle effekt, wenn plötzlich gegen den uhrzeigersinn dieser regenbogenfarbige grillen(?)-scherenschnitt-reigen aufgefächert wird. herrlich. könnte ich mir stundenlang anschauen. nur ohne die musik.

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