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goncourt, Freitag, 4. April 2008, 22:52
Aus der Idee hätte man so ein geiles Video machen können, nur mit den Bildern vom Sänger.
So dachte ich nur: ok, Bandvideo.

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für mich sind sie eine band. abgesehen davon finde ich die bilder vom schlagzeuger am schönsten. jedenfalls musste ich da vor glücklicher rührung gleich ein bißchen weinen. und wenn das kein qualitätssiegel ist. :-)

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Das ist es.

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sachliche argumente hätte ich auch noch.

die synchronisierung musik/bilder, der schnitt instrumentalisten / sänger ist äusserst gelungen. zb der erste schnitt zum bassisten, er erscheint zunächst stark und aufrecht, um sich dann zu verbeugen (das genau ist die rolle des basses, er trägt alle, doch bleibt immer dienend). wenn man genau hinschaut, sieht man auch, daß beim schlagzeuger bestimmte schläge dann doch in die musikzeit passen, obwohl der schlagzeuger sich in einer inneren zeit bewegt. extase auf dem gesicht eines sängers überrascht mich nicht, aber auf dem gesicht eines schlagzeugers?

(ich müsste die federn nicht haben. wenn ich was meckern wollte.)

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Die Federn sowieso nicht. Ist natürlich immer ein Problem, ein Video mit emozioni sezieren zu wollen. Ich finde, das Video geht auf Reduktion aus: und warum dann nicht wirklich reduzieren. Die Regel: jeder Musiker mindestens einmal ins Bild, ist zwar demokratisch, aber doch nicht zwingend. (Nebenbei: ich gebe zu: der Schlagzeuger gefiel mir auch, also: wahlweise hätte es auch nur der Schlagzeuger getan. Das wäre am Ende vielleicht sogar das Allerradikalste.)

Der Sänger: gerade, weil er kein sichtbares Instrument hat, mehr in der Schwebe hängt, am reduziertesten ausgeleuchtet wird.

In jedem Fall ist dort, wo alles auf Reduktion aus ist, einfach zu viel Bewegung.

[Nice: Helene und Goncourt beraten sich hinter den Kulissen über das zu vergebende Grand-Prix-Stipendium auf der Academy of Youtube-Arts]

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ich habe das anders verstanden. kein auf reduktion-aus-sein, keine grosse artsy idee, sondern ein merkwürdiger fluß miteinander. mich erinnern sie an ein klassisches streichquartett. wahnsinnige präzision, hervorragendes können. und wenn es gelingt, dann hebt man miteinander ab.

[even nicer: helene schlägt goncourt hinter den kulissen k.o. und verteilt die stipendien alleine. he he!]

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Zum Thema knock-out bleibt mir eigentlich nur noch das hinzuzufügen.

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