helene, Mittwoch, 5. April 2006, 01:36
die schilderung des festes bei madame de saint-euverte. waaaaaahuuuuuuu, es ist so grossartig, das lesen zu können.
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helene,
Mittwoch, 5. April 2006, 01:38
[am liebsten würde ich das jetzt in ganz winzigen buchstaben anfügen, weil so viele andere fantastisch tolle sachen in dem text stattfinden (die schilderung der lakaien, giotto!! die beschreibung des monokels des karpfenköpfigen monsieur de palancy, die gesellschaftlichen verhedderungen der prinzessin des laumes, die seziererische komik, die dann doch mehr komik als seziererei ist, jedenfalls empfinde ich es so). und (aber, aber, aber für mich persönlich ganz ulkig): der wagnerianismus des ausklingenden französischen 19. jahrhunderts, knapp bevor die antideutsche strömung sich formiert: wie die alte madame de cambremer als normandisches landei zu chopin noch den kopf wiegt, dass die jett-perlen nur so fliegen, während die jüngeren damen eine fahrt nach bayreuth planen. und gedacht, was für ein mysterium wagner doch ist und war, immer wieder, und egal ob man deutscher, französischer, holländischer, jüdischer oder englischer nationalität. ich meine, man muss nur einen einzigen wagner-theorie-text oder ein libretto lesen und man möchte am liebsten laut schreiend davon laufen, so scheisse ist das. und man muss nur fünf takte wagner hören und es ziemlich wahrscheinlich, dass man dann für immer verliebt ist in diese musik. und was für etwas widersprüchliches kunst ist, und dass kunst überhaupt nicht politisch korrekt muss, und dass das gut ist, wenn auch schwer zu ertragen, und dabei so höchst ärgerlich. und dass dieses höchst ärgerliche etwas gutes hat. diskrepanzen. diese völlig unakzeptablen diskrepanzen. yooooooo.]
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helene,
Mittwoch, 5. April 2006, 01:42
[wollt eigentlich gar nicht so ausufern. bin ja eigentlich nur ganz begeistert von proust, pardon. aber hab schon gesehen beim vorblättern, dass es jetzt dauernd wieder um swann und odette geht. grrrrr, so neurotisch, nochmals pardon; und ich werde es natürlich alles lesen.]
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goncourt,
Freitag, 14. April 2006, 14:32
Ich dachte gerade, dass ich mit diesem Bug, dass in meinem Browser der ganze Kommentartext hier in einer einzelnen Zeile auftaucht, völlig zufrieden bin. Und wie es wäre, den ganzen Proust in einer einzelnen Zeile zu lesen.
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helene,
Donnerstag, 20. April 2006, 18:58
...einmal zum mond und wieder zurueck, und man haette von der ganzen reise kaum etwas mitgekriegt.
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